Bin ich für eine Laser-Operation geeignet?

Mit Laser-Operationen lassen sich über 90 Prozent aller Fehlsichtigkeiten behandeln. Korrekturen der Weit- und Kurzsichtigkeit und der Hornhautverkrümmung können mit Hilfe eines Lasers beseitigt werden.  Welche genauen Grenzwerte behandelt werden, hängt unter anderem von der Dicke der Hornhaut ab. In jedem Fall ist vor einer Laser-Operation eine ausführliche Untersuchung notwendig.

Jeder Patient muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um operiert werden zu können. Nur so kann ein optimaler Erfolg gewährleistet werden. Patienten unter 18 Jahre sollten nicht durch eine Laser-Operation behandelt werden, da das Auge ausgewachsen sein muss und Fehlsichtigkeit muss stabil sein. Bei vorhandenen Augenerkrankungen, wie zum Beispiel der Grüne oder Graue Star, müssen die Vor- und Nachteile ausführlich besprochen werden. Medikamente und allgemeine Erkrankungen können die Heilung der Hornhaut negativ beeinflussen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten keine Laser-Operationen durchgeführt werden.
Bei den innovativen Verfahren treten nur selten Nebenwirkungen auf. Ein gewisses Risiko kann jedoch, wie bei allen medizinischen Eingriffen, nie ausgeschlossen werden. Die Erfahrung des Operateurs spielt in diesem Fall eine entscheidende Rolle. Wenige Monate nach der Operation sind die Ergebnisse stabil.
Laser-Operationen dauern nur wenige Minuten und sind komplett schmerzfrei. Auf Wunsch erhalten Patienten vor der Behandlung Beruhigungsmittel. Die Kontrolluntersuchungen müssen auf jeden Fall eingehalten werden.

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